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Assessment Center

Symbolbild Assessment Center: mehrere Kandidaten bearbeiten Gruppenübungen, während Beobachter Notizen machen.

Ein Assessment Center ist ein mehrteiliges Auswahlverfahren, in dem Kandidaten über mehrere Übungen hinweg von mehreren Beobachtern bewertet werden. Es soll Verhalten in realitätsnahen Situationen sichtbar machen, statt nur über Verhalten zu sprechen.

Typischer Ablauf Ein Assessment Center kombiniert verschiedene Übungen, etwa Fallstudien, Rollenspiele, Präsentationen und Gruppendiskussionen. Mehrere geschulte Beobachter bewerten unabhängig anhand definierter Kriterien. Die Einzelbewertungen werden anschließend zusammengeführt.

Warum es zählt Das Assessment Center kann durch die Verhaltensbeobachtung in mehreren Situationen ein differenziertes Bild liefern. Seine Aussagekraft hängt aber stark von der sauberen Konstruktion ab, also von klaren Kriterien und geschulten Beobachtern.

Vor- und Nachteile Der Vorteil liegt in der Mehrfachbeobachtung, die Bias einzelner Beurteiler ausgleicht. Der Nachteil ist der hohe Aufwand an Zeit und Ressourcen, weshalb sich das Verfahren vor allem für wenige, wichtige Positionen eignet.

Wie Sie ein Assessment Center aufsetzen

  • Übungen direkt aus den Anforderungen der Rolle ableiten.
  • Klare Bewertungskriterien für jede Übung definieren.
  • Mehrere Beobachter unabhängig bewerten lassen.

Häufige Fragen

Was ist ein Assessment Center?
Ein mehrteiliges Auswahlverfahren mit mehreren Übungen und Beobachtern.
Welche Übungen kommen vor?
Etwa Fallstudien, Rollenspiele, Präsentationen und Gruppendiskussionen.
Für wen lohnt sich der Aufwand?
Vor allem für wenige, besonders wichtige Positionen.

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