Quality-of-Hire ist eine Kennzahl, die den tatsächlichen Wert einer Einstellung über die Zeit bewertet. Sie misst nicht, wie schnell oder günstig eingestellt wurde, sondern wie gut die eingestellte Person wirklich zur Rolle und zum Unternehmen passt.
Wie sie gemessen wird Quality-of-Hire ist ein zusammengesetzter Wert. Häufig genutzte Indikatoren sind Leistung im ersten Jahr, Erreichen der Produktivität, Verbleib im Unternehmen und Bewertung durch die Führungskraft. Diese werden gewichtet und zu einem Score verdichtet. Beispiel: Leistung 40 Prozent, Verbleib 30 Prozent, Kulturpassung 30 Prozent, gewichtet zu einem Wert von 0 bis 100.
Warum die Kennzahl zählt Quality-of-Hire ist die wichtigste, aber am schwersten messbare Recruiting-Kennzahl. Sie verbindet das Recruiting mit dem Geschäftsergebnis. Eine schnelle, günstige Einstellung ist wertlos, wenn die Person nach sechs Monaten wieder geht.
Typische Werte Es gibt keinen universellen Branchenwert, da jede Organisation eigene Indikatoren gewichtet. Entscheidend ist die konsistente Messung über die Zeit, nicht der Vergleich mit anderen.
Abgrenzung zu Cost-per-Hire Cost-per-Hire ist eine reine Aufwandskennzahl, leicht zu messen. Quality-of-Hire ist eine Wirkungskennzahl, schwer zu messen, aber aussagekräftiger. Eine niedrige Time-to-Hire bei niedriger Quality-of-Hire ist ein Warnsignal.
Wie Sie Quality-of-Hire erhöhen
- Auswahlkriterien vorab klar und konsistent definieren.
- Strukturierte Interviews statt Bauchgefühl nutzen, um Vergleichbarkeit zu schaffen.
- Cultural Fit systematisch prüfen, nicht nur fachliche Eignung.
