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Vakanzkosten

Symbolbild Vakanzkosten: ein leerer Schreibtisch mit unbesetztem Stuhl in einem ansonsten geschäftigen Büro.

Vakanzkosten sind die Kosten, die einem Unternehmen durch eine unbesetzte Stelle entstehen, vor allem durch entgangene Leistung. Sie machen sichtbar, dass eine offene Stelle nicht neutral ist, sondern jeden Tag Geld kostet.

Berechnung Vakanzkosten = Vakanzdauer in Tagen mal durchschnittlicher Tageswertschöpfung der Position. Beispiel: 40 Tage unbesetzt, 400 Euro Wertschöpfung pro Arbeitstag. Vakanzkosten = 16.000 Euro. Die Tageswertschöpfung wird oft aus dem Umsatz oder Deckungsbeitrag pro Mitarbeiter abgeleitet.

Warum die Kennzahl zählt Vakanzkosten übersetzen Recruiting-Tempo in Geld. Sie sind das stärkste Argument, um Investitionen in schnellere Prozesse oder Automatisierung zu rechtfertigen, weil jeder eingesparte Tag direkt messbaren Wert schafft.

Typische Werte Vakanzkosten sind ein berechneter, unternehmensindividueller Wert, kein Branchen-Benchmark. Die Tageswertschöpfung leitet sich aus Umsatz oder Deckungsbeitrag pro Mitarbeiter ab und variiert stark nach Rolle und Branche. Als Eingangsgröße für die Vakanzdauer eignet sich die amtliche Vakanzzeit der Bundesagentur für Arbeit, die im Schnitt bei rund 150 Tagen liegt und in Engpassberufen deutlich höher. (Quelle für die Vakanzdauer: Bundesagentur für Arbeit.)

Abgrenzung zu Cost-per-Hire Cost-per-Hire misst, was die Besetzung kostet. Vakanzkosten messen, was das Nichtbesetzen kostet. Beide zusammen ergeben das vollständige wirtschaftliche Bild. Oft sind die Vakanzkosten höher als der Cost-per-Hire.

Wie Sie Vakanzkosten senken

  • Time-to-Fill verkürzen, da die Vakanzdauer der größte Hebel ist.
  • Talent-Pools vorhalten, um Sourcing zu beschleunigen.
  • Frühe Prozessphasen automatisieren, um keinen Tag zu verlieren.

Häufige Fragen

Was sind Vakanzkosten?
Die Kosten einer unbesetzten Stelle durch entgangene Leistung.
Wie berechnet man Vakanzkosten?
Vakanzdauer mal Tageswertschöpfung der Position.
Sind Vakanzkosten höher als der Cost-per-Hire?
Häufig ja, gerade bei wertschöpfungsstarken Rollen.

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