Eine Stellenanzeige ist die öffentliche Ausschreibung einer offenen Position mit dem Ziel, passende Kandidaten zur Bewerbung zu bewegen. Sie ist oft der erste Kontaktpunkt zwischen Unternehmen und Kandidat und prägt den ersten Eindruck.
Was in eine Stellenanzeige gehört Eine wirksame Stellenanzeige beschreibt die Rolle, die zentralen Aufgaben, die wichtigsten Anforderungen und das, was das Unternehmen bietet. Klarheit schlägt Länge. Bewerber entscheiden in Sekunden, ob die Anzeige relevant für sie wirkt.
Warum sie zählt Die Stellenanzeige bestimmt Menge und Qualität der eingehenden Bewerbungen. Eine unklare oder generische Anzeige zieht entweder zu wenige oder die falschen Kandidaten an und belastet damit den gesamten nachfolgenden Prozess.
Die rechtlichen Vorgaben Stellenanzeigen müssen dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz genügen. Nach § 11 AGG in Verbindung mit § 7 AGG darf ein Arbeitsplatz nicht unter Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot ausgeschrieben werden. Formulierungen dürfen also nicht an die in § 1 AGG geschützten Merkmale wie Alter, Geschlecht oder Herkunft anknüpfen. Die geschlechtsneutrale Ausschreibung, in der Praxis die Kennzeichnung m/w/d, ist daher verpflichtend.
Wie Sie Stellenanzeigen verbessern
- Konkret statt generisch formulieren, mit echten Aufgaben.
- Anforderungen auf die Muss-Kriterien fokussieren.
- AGG-konform und geschlechtsneutral schreiben.
