Ein Fit-Score ist eine verdichtete Kennzahl, meist auf einer Skala von 0 bis 100, die ausdrückt, wie gut ein Kandidat zu den Anforderungen einer Stelle passt. Er macht die Passung auf einen Blick vergleichbar.
Woraus sich ein Fit-Score zusammensetzt Ein belastbarer Fit-Score kombiniert mehrere Dimensionen. Üblich sind der Abgleich des Lebenslaufs mit dem Anforderungsprofil, die Prüfung der fachlichen Eignung im Gespräch und eine Konsistenzprüfung, also der Abgleich, ob die Aussagen im Interview zum Lebenslauf passen. Aus diesen Teilwerten entsteht ein Gesamtscore.
Warum er zählt Ein Fit-Score übersetzt eine komplexe Einschätzung in eine nachvollziehbare Zahl. Das beschleunigt Entscheidungen und schafft Vergleichbarkeit zwischen Kandidaten. Wichtig ist, dass der Score begründet und nicht als Blackbox geliefert wird.
Abgrenzung zum reinen CV-Matching Ein reines CV-Matching vergleicht nur Stichworte im Lebenslauf mit der Stellenanzeige. Ein guter Fit-Score geht weiter und prüft im Gespräch, ob die im Lebenslauf behaupteten Fähigkeiten wirklich vorliegen. CV-Matching prüft das Papier, der Fit-Score prüft die Person.
Worauf Sie achten sollten
- Der Score muss erklärbar sein, also zeigen, wie er zustande kommt.
- Er darf die menschliche Entscheidung unterstützen, nicht ersetzen.
- Er muss frei von diskriminierenden Merkmalen gebildet werden.
