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EU AI Act im Recruiting

Symbolbild EU AI Act: eine Waage der Gerechtigkeit neben einem Laptop mit einem KI-Schutzsymbol.

Der EU AI Act ist die europäische Verordnung zur Regulierung künstlicher Intelligenz. Im Recruiting ist er besonders relevant, weil KI-Systeme, die über Auswahl und Zugang zu Beschäftigung mitentscheiden, als Hochrisiko-Anwendungen eingestuft werden.

Warum Recruiting als Hochrisiko gilt KI im Recruiting beeinflusst, wer eine Chance auf eine Stelle erhält. Weil diese Entscheidungen erhebliche Auswirkungen auf Menschen haben, ordnet der EU AI Act sie in die Kategorie hohes Risiko ein. Daran knüpfen besondere Pflichten an.

Die wichtigsten Pflichten Für Hochrisiko-Systeme gelten Anforderungen an Transparenz gegenüber den Betroffenen, an menschliche Aufsicht über die Entscheidungen, an Datenqualität zur Vermeidung von Bias und an Dokumentation. Zentrale Auswahlentscheidungen dürfen nicht allein der Maschine überlassen werden.

Abgrenzung zur DSGVO Die DSGVO regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten. Der EU AI Act regelt den Einsatz des KI-Systems selbst. Beide gelten parallel. Ein KI-Interview muss also sowohl datenschutzkonform als auch konform mit den Hochrisiko-Regeln sein.

Worauf Sie achten sollten

  • Kandidaten transparent über den KI-Einsatz informieren.
  • Menschliche Aufsicht und die finale Entscheidung durch einen Menschen sicherstellen.
  • Den Einsatz und die Kriterien des Systems dokumentieren.

Häufige Fragen

Gilt KI im Recruiting als Hochrisiko?
Ja, weil sie über den Zugang zu Beschäftigung mitentscheidet.
Was verlangt der EU AI Act?
Transparenz, menschliche Aufsicht, Datenqualität und Dokumentation.
Ersetzt der EU AI Act die DSGVO?
Nein, beide gelten parallel und ergänzen sich.

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